Tool-Tipp für Blogger: Grafiken und Designs mit Canva erstellen

written by ska on Februar 9, 2014 in Social Web and Tools with 9 comments

Schluss mit der mühsamen Suche nach Grafiken und Fotos fürs Blog, Facebook-Headern, Profilbildern, Logos und Karten! Selber machen lautet heute die Devise. Vor einigen Monaten habe ich ein Tool entdeckt, das für mich ein unverzichtbarer Helfer geworden ist: Canva. Damit lassen sich unkompliziert Grafiken, Designs, Bilder, Header, Karten, Einladungen, Social-Media-Header, Logos und vieles mehr erstellen.

Vorkenntnisse bei der Bildbearbeitung oder grafische Kenntnisse sind dafür nicht nötig, Canva ist bis zu einem nützlichen Grad kostenlos nutzbar, sehr individuell und vielfältig anpassbar und obendrein selbsterklärend. Vor allem für Blogger ist dieses Online-Tool, das ohne Software-Installation auskommt, Gold wert.

Hier ein Video zur Einführung:

Etliche Grafiken und Logos habe ich mit Canva schon erstellt und es werden immer mehr. Derzeit gehört das Tool zu den von mir meist genutzten Online-Werkzeugen. Hier eine Auswahl aus der von mir erstellten Grafiken:

Erster Versuch: Bloggrafik zu Facebook-Gruppen

Erster Versuch: Bloggrafik zu Facebook-Gruppen

2014

Neujahrs-Wünsche

Bild für Facebook-Beitrag

Bild für Facebook-Beitrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich ist es Geschmacksache, wie man seine Grafiken gestaltet, und es hängt auch vom Design ab, zu dem sie passen sollen. Erstellen lassen sich Grafiken aus Formen, Hintergründen, Text oder Fotos. Schon beim Start des Programms wählt man den Einsatzbereich der Grafik aus. Facebook-Header kann man so gleich in der richtigen Größe erstellen.

Beachtliche Auswahl an Vorlagen

Dabei ist die Auswahl an Vorlagen, aus denen man wählen kann, durchaus beachtlich! Farben lassen sich stufenlos anpassen, man kann aus vielen schönen Schriftarten wählen und es gibt eine große Zahl an Formen, vorgefertigten Layouts und Hintergründen zur Auswahl. Nicht alle sind kostenlos, aber viele. Ich finde, ausreichend viele.

Ob sich Canva auf Dauer finanzieren kann, wird sich zeigen. Derzeit würde ich es vor allem für Blogger und deren Einsatzbereiche empfehlen.

Dauerhaftes Bearbeiten und nützliche Tipps

Alle erstellten Designs werden bei Canva gespeichert. Das Schöne daran: Es ist bei Bedarf auch im Nachhinein noch möglich, sie detalliert zu bearbeiten und zum Beispiel Farben oder Schriftarten anzupassen, wenn zum Beispiel ein Logo einem neuen Gesamtdesign angepasst werden soll. Sehr praktisch!

Empfehlen kann ich auch die Design-Tutorials von Canva. Sie geben gute, kurz gehaltene Tipps, wie man starke Designs erstellt, die man dann auch gleich im Tutorial testen kann. Weitere Tipps gibt’s im Canva-Blog.

★ So vielversprechend Canva ist, derzeit ist es nur in der Beta-Version verfügbar. Ich habe noch ein paar wenige Invites zur Verfügung. Wer Canva testen mag, möge sich melden und mir seine E-Mail-Adresse mitteilen. (Edit: siehe Anmerkung im Kommentar unten. Offenbar kann man sich auch ohne Invite anmelden.)

★ Wer gar nicht genug Tool-Tipps kriegen kann, kann gleich hier im Blog weiterstöbern – in meiner bislang fünfteiligen Tool-Serie sowie in meinen ausführlichen Beiträgen zu einzelnen Tools.

Helft mir bei der Sammlung!

Wer nützliche Tools kennt, die ich unbedingt auflisten sollte: Ich bin dankbar für Hinweise, in den Kommentaren, bei Twitter Google Plus oder Facebook! Außerdem freue ich mich über Feedback, falls ihr gelistete Tools selbst nutzt, genutzt oder gegen andere ausgetauscht habt.