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Virtual Reality, Bots und Artificial Intelligence: Neugierde besiegt Skepsis

Virtual Reality, Bots und Artificial Intelligence: Da kommt was Großes auf uns zu. Oder besser: Es ist schon da, wenn auch größtenteils noch in den Kinderschuhen. Und wenn ich darüber nachdenke, schwanke ich ob der neuen Möglichkeiten unweigerlich zwischen Gänsehaut und Faszination. Da das alles etwas zu tun hat mit Sprache, Informationen, Kommunikation, ist eines klar: Wir Journalisten müssen uns damit beschäftigen. Und zwar nicht nur in der Form, dass wir darüber berichten. Denn es tun sich schon wieder ganz neue Welten auf, die – so hoch möchte ich schon greifen – alles verändern können.


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Machst du schon Journalismus oder „veredelst“ du noch? Für einen besseren Digitaljournalismus.

„Ich sehe all dieses Potenzial für digitalen Journalismus, das überall liegengelassen wird“, schreibt Jan Tißler in einem Beitrag mit der Überschrift „Ein besserer Digitaljournalismus ist möglich“ und der Unterzeile „Doch wirklich. Ich bleibe Optimist.“ Das Potenzial, das Jan sieht, das sehe ich auch. Ich muss sagen: Je länger ich in dieser Branche als Journalistin mit Spezialisierung auf Online unterwegs bin, desto mehr frage ich mich, warum in deutschen Medienhäusern so wenig diskutiert wird, wie Qualität im Journalismus Online eigentlich definiert wird.


Drei datenbasierte Online-Storys zum demografischen Wandel – Was ich aus dem Statistischen Jahrbuch herausgeholt habe

Anfang des Jahres hat uns in der Online-Redaktion eine Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes erreicht: Das neue Statistische Jahrbuch für Bayern sei da, rund 700 Seiten stark. Ich ahnte: Da stecken sicher viele Geschichten drin, denn darin werden sämtliche Lebensbereiche zahlenmäßig abgedeckt – Gesundheit, Beruf, Verkehr, Bevölkerung, Sport, öffentliche Finanzen, Bildung, Kriminalität etc. pp.

Ein paar Wochen später habe ich angefangen, mich in die Tabellen zu graben. Ich wollte mehrere Beiträge machen auf Basis dieser Zahlen, schön mit Grafiken und so. Drei davon sind inzwischen veröffentlicht. Und ich denke, sie sind auch für andere Redaktionen interessant. Daher möchte ich sie hier vorstellen.